8 positives Echo stieß Im Dezember 2016 gab es für die in novative Einsatzunterstützung aus der Luft einen Preis beim Wettbewerb Helfende Hand Mittlerweile sind auch kommer zielle Systeme bei der Bergwacht im Einsatz die Kompe tenzen für die Eigenentwicklung werden aber bewahrt und weitergefördert Ob kommerzielles oder eigenes System die Vorteile der Arbeit mit der Drohne sind immens Verhindert beispielsweise starker Nebel einen Helikoptereinsatz lässt sich mithilfe des Flugsystems so die Bezeichnung mit der die Bergwacht den negativ behafteten Begriff Drohne er setzt ein Aufklärungsflug starten Anhand der von ihm ge sendeten Livebilder verschafft sich der Einsatzleiter einen Überblick und koordiniert entsprechend die Rettungsteams Die Begeisterung von Thomas Griesbeck stellvertretender Geschäftsführer der Bergwacht Bayern und einer der Väter des Projekts für die Technologie ist ungebrochen Bei dem Aufspüren von Verunfallten sind Drohnen eine unglaubliche Bereicherung Sie können bei schlechten Sichtverhältnissen starten und dank ihrer Wendigkeit in Winkel und Scharten vordringen die für Helikopter unerreichbar sind Die Effektivität und die Effizienz der kleinen Helfer stehen au ßer Frage aber wie bei jeder neuen Technologie entstehen auch neue Herausforderungen bei ihrer Nutzung So gibt es beim derzeitigen technologischen Stand beispielsweise Risiken im Luftraum wenn sich noch andere Objekte dort bewegen Um hier maximale Sicherheit zu gewährleisten hat sich die Bergwacht Bayern schon früh die eigene Regel auferlegt dass der Luftraum frei sein muss damit das Flug system starten kann Die starke Verbreitung von Drohnen im privaten Bereich hat die Politik mittlerweile dazu veranlasst ihre Nutzung zu reglementieren Besonders die definierten No Flight Zonen zum Beispiel Naturschutzgebiete Men schenansammlungen und Hauptverkehrswege und die Ein schränkung der Nutzung auf Sichtweite können für die Arbeit der Retter im Ernstfall hinderlich sein Für Hilfsorganisatio nen müssen hier in Zukunft dringend Ausnahmeregelungen getroffen werden Bei kommerziellen Flugsystemen wird der Einsatz innerhalb der No Flight Zonen bereits technologisch via GPS ausgeschlossen und ein Abheben der Drohnen in diesen Bereichen ist nicht mehr möglich Hier bieten selbst entwickelte Drohnen wieder klare Vorteile Sobald Aus nahmeregelungen für Rettungsorganisationen getroffen werden sind die eigenen Flugsysteme auch in No Flight Zonen einsatzbereit Der Wert der Pionierarbeit bleibt also auch in Zukunft ungebrochen Die Wasserwacht behält den Durch blick Auch die Wasserwacht setzt auf neue innovative Technolo gien Konnten bis dato nur rela tiv kleine Wasserflächen unter hohem Personal und Zeitauf wand zwar mittels systema tischer letztendlich aber auf dem Zufallsprinzip beruhender und teilweise sehr aufwendi ger Standardsuchmethoden abgesucht werden ist es mit 3 D Sonaren und ihren nahe zu fotoähnlichen Abbildungen des Gewässergrundes jetzt möglich vor dem eigentlichen Indem wir vor dem Einsatz der Rettungstaucher das 3 D Sonar nutzen um mögliche Suchorte zu identifizieren steigern wir den Sucherfolg und die Effizienz der Rettungstaucher extrem Michael Messtorff Leiter der SEG Kuhsee der Kreis Wasserwacht Augsburg Stadt Die 3 D Visualisierung des Sonars verdeutlicht was die Experten der Wasserwacht auf dem Sonar Display erkennen Grafik www echolotprofis de 05 2017 einsatzbereit Thema Innovationen

Vorschau einsatzbereit 05/2017 2 Seite 8
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