14 Stationäre Hausgemeinschaften Ein zukunftsweisendes Konzept Im Alter wie in einer Familie leben eine Atmosphäre wie daheim genießen Im Seniorenhaus Emmerting wurde dieses zukunftsweisende Konzept in der Pflege bereits verwirklicht Den Rahmen für ein selbstbestimmtes Leben ergänzen hier alle Pflegeleistungen und Hilfsmittel die das Alter leichter machen Die stationären Hausgemeinschaften in Emmerting bieten mit ihrer ruhigen Lage mit 48 Einzel zimmern und gemütlichen Gemeinschaftseinrichtungen groß zügigen Außenanlagen und seiner ruhigen aber zentralen Lage alle Voraussetzungen für einen optimal betreuten Ruhestand In den vier Hausgemeinschaften mit jeweils eigenen Wohn Küchen und Aufenthaltsräumen lässt sich der Tagesablauf mit gemeinsamen Mahlzeiten und Freizeitaktivitäten nahezu wie in der Familie gestalten Maximal zwölf Bewohner je Hausgemeinschaft leben hier zusammen und werden von Präsenz und Pflegekräften optimal betreut und das rund um die Uhr Das fortschritt liche Konzept setzt auf eine ausgeglichene Balance zwischen Rückzugsmöglichkeiten ins Private und gemeinschaftlichem Miteinander in Gruppen überschaubarer Größe bei gleichzeitiger Einbindung in die Gemeinde In unserem Garten haben wir unter anderem einen Spielplatz umgesetzt der für die ganze Gemeinde geöffnet ist Kinder finden Zugang zu den Senioren Schwellenängste werden abgebaut erklärt Josef Jung Kreisgeschäftsführer und Direktor des BRK Kreisverbandes Altötting Seniorenhäuser wie dieses haben den Anspruch auf Regio nalität Mit seinen 48 Plätzen deckt die Emmertinger Ein richtung den örtlichen Bedarf der 4 000 Einwohner zählenden Gemeinde Die Bedarfssituation vor Ort ist ausschlaggebend für die Einrichtung die ich entwickle so Jung In einer kleinen Gemeinde würde ich nur ein kleines Haus verwirklichen wohingegen in einer Großstadt eine große Einrichtung Sinn macht In Emmerting hat das BRK die Gesamtkosten des Projekts von knapp fünf Millionen Euro nahezu ohne Eigen mittel und ohne Investor gestemmt Ein gangbarer Weg wäre eine Förderung nach Qualität und Konzept nicht pauschal nach Platz Dadurch könnte man nicht nur die Belastungen bei den Investitionskosten die die Bewohner selber tragen verringern sondern auch indirekt eine gesteigerte Attraktivi tät einer Einrichtung bei den Trägern herbeiführen Zukünftig sei auch eine solidarische Finanzierung der Altenpflegeaus bildung notwendig Mit mehr Anreizen bei der Ausbildung könne dem Fachkräftemangel ein Stück weit entgegnet werden so Jung Für Josef Jung siehe Bild ist es essenziell für die Lebensqualität im Alter ein hohes Maß an Individualität und Selbstbestim mung für die Pflegebedürftigen zu erhalten Offenheit und viel Raum für gemeinsame Aktivitäten prägen die Architektur des Seniorenhauses in Emmerting 01 2017 einsatzbereit Hausgemeinschaften

Vorschau einsatzbereit 01/2017 Seite 14
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